Infomail des Handball Fördervereins

Liebe Handballbegeisterte,

wie angekündigt, wollen wir über diesen Weg über Aktuelles in der Handballabteilung der KuSG auf dem Laufenden halten, aber auch immer wieder einen Blick auf vergangene, vielleicht gemeinsame, Zeiten werfen.

Die neue Runde 22/23 steht an, das Aushängeschild sind weiter unsere Damen, die aus der Verbandsliga wieder den Aufstieg in die höchste Spielklasse des BHV, die Badenliga, geschafft haben. Bereits in der letzten Runde haben einige neue Spielerinnen den Weg nach Leimen gefunden und Matze Hambrecht, der gleichzeitig noch die A-Jugend trainiert und Jugendleiter ist, schaffte es eine Mannschaft zu formieren, die sehr attraktiven Handball spielt. Das wird auch von den Zuschauern gefeiert, die die Heimspiele immer zahlreicher besuchen und wo man immer auch Ehemalige begrüßen kann. (Den Spielplan unserer Mannschaften finden Interessierte im Anhang).

Die Herrenmannschaft der KuSG hatte in den letzten Jahren personelle Probleme und bildet deshalb seit der letzten Runde eine Spielgemeinschaft mit dem PSV Heidelberg, der ähnliche Probleme hatte. Der PSV spielte in der Landesliga und die KuSG-Herren in der ersten Kreisklasse – so konnte die erste Mannschaft der SG Heidelberg-Leimen in der Landesliga und die zweite Mannschaft in der ersten Bezirksklasse (dazu gleich mehr) gemeldet werden.

Menschlich klappte der Zusammenschluss toll und die Jungs besuchen zahlreich die Damen-Spiele und sorgen dort für gute Stimmung und umgekehrt genauso. Handballerisch war der Weg nicht so leicht. Zwei Vereine mit unterschiedlichen Strukturen, zwei neue Trainer (Stephan Sottile für die Erste und Kai Albus für die Zweite), das musste zuerst zusammenwachsen. Der Start dementsprechend holprig, da man erst schauen musste, wer in welchen Kader passt.

Die erste Mannschaft der SG konnte im Schlussspurt den Klassenerhalt in der Landesliga Nord schaffen, was der zweiten Mannschaft nicht gelang, die in die zweite Bezirksklasse abgestiegen ist.

Bezirksklasse? Ja richtig! Der BHV hat sich wieder einmal neu aufgestellt. Die Älteren von euch werden sich erinnern, aus der 1. Division wurde vor Jahren die 1.Kreisklasse im Kreis Heidelberg, nun hat der BHV die Kreise zwei Bezirken zugeordnet. Einmal den Bezirk Rhein-Neckar-Tauber, dem wir zugeordnet sind und deshalb jetzt auch gegen Mannheimer Mannschaften spielen, und den Bezirk Alb-Enz-Saal, dem die Mannschaften aus Karlsruhe, Bruchsal und Pforzheim zugeordnet sind.

Im Herrenbereich stehen 45 Spieler in den Listen und deshalb dachten wir über eine dritte Mannschaft nach, um allen Spielern Spielanteile zu gewährleisten und nicht nur Trainingsmöglichkeiten. Leider mussten wir uns letztendlich wieder von dieser Idee verabschieden: die Personaldecke war doch viel zu dünn. (Hier noch einmal der Hinweis auf den Gesamtspielplan im Anhang – kurzfristige Änderungen sind leider möglich – bitte Rathaus-Rundschau und Aushänge beachten).

Soviel zum Bereich der Aktiven! Nicht selbstverständlich und deshalb erwähnenswert ist die Jugendarbeit bei den KuSG-Handballern. Beginnend mit den Handballzwergen ab 3 Jahre, den Minis und Super Minis, der gemischten E-Jugend, der D-, C-, B- und A-Jugend gehen 8! Mannschaften für die KuSG-Handballabteilung in die kommende Hallenrunde. An dieser Stelle ein aufrichtiges Dankeschön an alle unsere ehrenamtlichen ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen, die viel Freizeit einsetzen, um den Handballsport in Leimen lebendig zu halten.

Nun der Blick zurück! Ende der 70iger und nach langen Diskussionen entschlossen sich die KuSG-Handballer, auch Damenhandball anzubieten und 1981 war es dann soweit und die erste KuSG-Damenmannschaft ging in die Spielrunde. Eine Entscheidung, die ich bestimmt als glücklich und bereichernd beschreiben darf, da ich mit Michael Lentz und Willi Gärtner die ersten Damen und die weibliche A-Jugend trainiert habe.

Die Zeiten, als sich unter Abteilungsleiter Frieder Gärtner mit Wolfgang Müller und Gerhard Nick zwei „Handballschwergewichte“ um die stellvertretende Abteilungsleitung zur Stichwahl stellten, sind vorbei. Die Abteilungsleitung ist heute und das schon seit vielen Jahren weiblich geprägt. Abteilungsleiterin Nicole Gutperle hat mit Claudia Neuner und Tina Koch zwei Damen der ersten Stunde im Team. Wenn man an die Entwicklung des Damenhandballs in Leimen denkt, ist dies für viele immer mit dem Namen Simone Mantek verbunden. Sie erschien 1991 in der Sportparkhalle, fragte, ob sie mitmachen dürfe, sie habe aber nicht viel Zeit, weil ihr Sohn Ernst noch klein sei. Das war der Beginn einer zweiten Karriere, denn sie spielte vorher bereits erfolgreich in der ehemaligen DDR Handball. Ihre Rückraumwürfe waren in der Liga gefürchtet und sie führte unsere Damenmannschaft aus der Kreisklasse in die Landesliga. Mit Michael Weiß, später mit Martin Armer und mir gelang ihr auch die Integration der Jugendspielerinnen von denen Tine Ellsässer (heute Meier) heute noch in der ersten Damenmannschaft aktiv ist. Mit Simone schafften wir auch 2009 den Aufstieg in die Badenliga, wo wir uns 6 Jahre etablieren konnten. Als Spielerin wollte sie jetzt kürzertreten, bot an, in der zweiten Mannschaft auszuhelfen und war auch dort sofort dauergesetzte Stammspielerin. Seit Anfang der 2000er übernahm sie auch noch den Förderverein der Handballer, den sie nach 20!! Jahren erfolgreicher Arbeit an mich übergab und als deren Ehrenmitglied sie unsere Arbeit weiter unterstützt.

Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen und Anregungen auf unsere erste Rundmail und nehmen gerne die Anregung von unserem Fördervereins-Ehrenmitglied Klaus Zimmermann auf und stellen den Text auch in unsere Homepage der KuSG-Handballer unter Förderverein!

Bernd Ruhnau für das Redaktionsteam

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