Der neuen Herrentrainer im Interview

Lieber Stephan, zunächst möchten wir dich nochmals bei der SG Heidelberg-Leimen als neuen Trainer der 1. Herrenmannschaft recht herzlich willkommen heißen! Wir hoffen, du hattest einen guten Einstieg und konntest dich bereits in den vergangenen Wochen mit der Mannschaft und den Spielern vertraut machen. Damit auch die Mitglieder und Zuschauer dich etwas besser kennenlernen dürfen, möchte ich dir ein paar Fragen zu deiner Person, der Spielgemeinschaft, deiner Philosophie und der kommenden Saison 2021/2022 stellen.

Stell dich doch bitte zu Beginn erst einmal kurz vor.

Stephan: Mein Name ist Stephan Sottile, ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter. Ursprünglich komme ich aus St. Leon-Rot, wohne aber mittlerweile in Hemsbach. Zu meinen Hobbys gehört selbstverständlich der Handballsport, jedoch kann ich mich auch für kurze- und lange Joggingstrecken begeistern und schwinge gerne mal den Tennisschläger.

Frage: Könntest du für uns deinen Sportlichen Werdegang als aktiver Spieler und nunmehr Trainer skizzieren?

Stephan:

  • ab 1993 Spieler im Jugendbereich der SG St. Leon
  • ab 1995 Spieler im Herrenbereich der SG St. Leon / 2. Division
  • bis 2008 insgesamt 4 Aufstiege mit der SG St. Leon bis zur Baden-Württemberg Oberliga
  • 2008 – 2009 Spielertrainer SG St. Leon – Herren 2 mit Aufstieg
  • 2009 – 2012 Spielertrainer TV Odenheim mit Aufstieg in Landesliga 2010
  • 2012 – 2013 Spielertrainer TSV Steinsfurt
  • 2013 – 2015 Spielender Co-Trainer HSG St. Leon/Reilingen
  • 2015 – 2017 Co-Trainer TV Schriesheim
  • 2018 – 2021 Trainer SG Heddesheim – Herren 2

Frage: Am 1. Juli diesen Jahres hast du offiziell das Traineramt bei unseren Herren 1 übernommen. Wie war dein erster Eindruck?

Stephan: Mehr als positiv. In der Spielgemeinschaft begegnet man sich sehr familiär, obwohl die Gründung nicht allzu weit zurückliegt. Zudem ist die Organisation super, ich kann mich auf beide Vereine verlassen.

Frage: Wie würdest du die Mannschaft beschreiben? (Stärken/Schwächen/Potential)

Stephan: Zunächst würde ich die Mannschaft als jung und „hungrig“ bezeichnen. Jeder einzelne bringt Ehrgeiz, Energie und Lernbereitschaft mit sich. Auf der anderen Seite fehlt es der Mannschaft an Erfahrung, was auf den geringen Altersdurchschnitt zurückzuführen ist. Hier liegt wiederum das größte Potential: junge Spieler, die noch nicht auf dem Höhepunkt ihres Könnens angelangt sind und sich weiterentwickeln können.

Frage: neu gebildete Spielgemeinschaft – immense Aufgabe oder große Chance?

Stephan: Sowohl, als auch. Die Mannschaften müssen in spielerischer Hinsicht zusammengeführt und sozialer Hinsicht zusammengeschweißt werden. Jeder kann sich hierbei beweisen. Für mich gilt dasselbe!

Frage: Was möchtest du den Spielern für die weitere Vorbereitung und/oder die kommende Saison mit auf den Weg geben?

Stephan: Mein Motto als Spieler und ebenso als Trainer war jeher: „Wenn man kämpft, kann man verlieren. Wenn man nicht kämpft, hat man schon verloren.“ Ich erwarte somit von jedem Einzelnen Kampfgeist und Vollgas, sei es im Training oder im Spiel. Nur auf diese Weise entwickelt man sich weiter, solches Verhalten muss und will ich belohnen.

Frage: Welchen Handball möchtest du spielen?

Stephan: Meine Philosophie würde ich mit schnell, spielerisch und ideenreich zusammenfassen.

Frage: Du betreust die Mannschaft nunmehr seit 7 Wochen. Gibt es erste Fortschritte zu verzeichnen?

Stephan: Der Zeitraum ist noch recht kurz, um ein gewichtiges Urteil fällen zu können. Trotzdem kann ich die Frage bejahen. Zudem haben die ersten Trainingseinheiten und Testspiele Baustellen offenbart, an denen wir bis zum Saisonbeginn noch gut arbeiten können.

Frage: Welches Ziel hast du für die kommende Saison 2021/2022 gesetzt?

Stephan: Durch das neue Ligasystem mit den zwei getrennten Gruppen bestreiten wir erstmal eine Vorrunde. Da von dieser der weitere Saisonverlauf entscheidend abhängig ist, müssen wir direkt von Beginn an funktionieren und bestehen. Das Etappenziel für die Vorrunde lautet somit, unter die ersten 3 zu kommen, damit wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben und frei aufspielen können.

Frage: Eine neu gebildete Mannschaft (wie in einer SG) muss sich erstmal finden, zusammenwachsen und einspielen. Wie lange, denkst du, braucht dieser Prozess? Genügt die Vorbereitung, die Vorrunde oder braucht es doch eine ganze Saison hierfür?

Stephan: In jedem Training mache ich gleichgelagerte Beobachtungen, das ist aber vollkommen nachvollziehbar. Ich denke, durch die ausgedehnte Vorbereitung, welche mit zahlreichen Testspielen gespickt ist, können wir uns schon gut einspielen. Nach der Vorrunde sollte dann alles zu 100% passen.

Abschließend möchten wir uns bei dir für das kurze Interview bedanken. Wir wünschen dir und der Mannschaft für die kommende Saison viel Erfolg, den Spieler auf dem Feld und dir neben dem Feld ein glückliches Händchen!

Michael Dautel

im August 2021

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