Hochmut kommt vor dem Fall

TSG Ettlingen – KuSG Leimen 23:25 (10:16)

Am vergangenen Sonntag waren unsere Damen zu Gast in Ettlingen. Nach der knappen Niederlage gegen Schriesheim in der Woche zuvor wollte man endlich wieder Pluspunkte auf das eigene Konto verbuchen und startete motiviert in die Partie. Sowohl Angriff und Abwehr arbeiteten konsequent und es konnten immer wieder Bälle erobert und daraufhin in Tore umgewandelt werden. Ebenso wurde das langsame Rückzugsverhalten der Gegner konsequent ausgenutzt und getreu dem Motto „tief schmeiße, hoch gwinne“ die Bälle im Kasten der Gegner eingefahren. Aus diesem Grund lies diese temporeiche Partie mit einem Halbzeitstand von 10:16 ein handballerisches Feuerwerk für die zweite Hälfte erwarten. Es galt, an der Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen und den Sack zu zumachen. Aber wie wir ja alle wissen: das Spiel ist erst zu Ende, wenn der Schiri abpfeift. Und so stark wie die Leimener Damen angefangen hatten, umso stärker wurde in Halbzeit 2 nachgelassen. Weder erste noch zweite Welle wurde konsequent gelaufen, kaum gewohnte, gewinnbringende Spielabläufe waren zu erkennen. Hinzu kamen noch die massiven Probleme der KuSG in Unterzahl, es blieb demnach weiterhin spannend. Das einzig amüsante an der zweiten Hälfte war ein Kopfballtor unserer Torfrau Katja (Achtung Witz), die KuSG sollte im Training wohl weniger Fußball spielen.. Ebenso konnten sich die Gegner (obwohl sie mit 6 Toren zurücklagen) weiterhin motivieren (Chapeau an dieser Stelle!) und den Leimener Damen zunehmend ihr Spiel aufzwingen, was zur Folge hatte, dass diese nur noch 9 Tore in der zweiten Hälfte erzielten. Maßgeblich zu diesem Motivationsschub beigetragen hatte die gegnerische Torfrau, welche durch ihren bedingungslos positiven Sprechgesang und epische Pfeiffskills die Mannschaft vom Tor aus unterstützte. Dennoch konnte sich Leimen stellenweise wieder fangen und schaukelte das wackelige Spiel mit einem 2-Tore-Vorsprung nach Hause. Dass sie es auch immer so spannend machen müssen! Das nächste Spiel bestreiten unsere Damen am 07.11. vor heimischer leerer Kulisse gegen den TS Mühlburg. Da keine Zuschauer erlaubt sind, freuen sie sich sicher über symbolisches Daumendrücken und Kerzenanzünden aus der Ferne.

Für die KuSG spielten:

Katja Schneider (Tor), Michelle Linke, Nadine Dussel, Sandra Schnepf (9/4), Katharina Koch (3), Mareen Hollmann (2), Lea Samuel, Maren Krischak (4), Aline Karrer (4), Karolin Voss und Clarissa Mayer (3).

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