Es kann nur einen 2. geben! Oder doch nicht?!

HSG St.Leon-Reilingen 2 – KuSG Leimen 22:22 (10:10)

Am vergangenen Sonntag waren die KuSG Damen zum Derby um den zweiten Tabellenplatz nach St. Leon in den Harres geladen. Schon lange hatte man auf das Duell hingefiebert und in den letzten Trainingseinheiten intensiv hingearbeitet. Voller Motivation und mit voller Bank konnte es also losgehen. Aber auch die Hausherrinnen hatten ihre Hausaufgaben gemacht und wollten sich vor heimischer Kulisse die Punkte natürlich nicht abnehmen lassen. Die erste Halbzeit startete wie erwartet ausgeglichen, dennoch fanden die Damen aus Leimen etwas besser ins Spiel und gingen somit nach 20 Minuten mit 4:9 in Führung. Die Gastgeberinnen fanden jedoch nach und nach zu ihrer Form zurück und nutzten Fehler der Leimenerinnen gnadenlos im weiteren Spielverlauf. So ging man mit einem 10:10 in die Kabine, um sich von der Abwehrschlacht zu erholen.
 
Für die zweite Hälfte galt es dann, nicht nur in der Abwehr sondern auch im Angriff mehr zu glänzen. Leider konnte man das aus Leimener Sicht zu Beginn nicht ausreichend zeigen. Zu oft wurde der Abschluss zu schnell und zu unüberlegt gesucht. Somit konnte die HSG zum ersten Mal in diesem Spiel mit 4 Toren in Führung gehen (15:11 nach 39 Minuten). Nachdem Coach Martin Scherz dann aber die Auszeitkarte zückte und die Mädels sich nochmal sammeln konnten, fand man zur alten Form zurück. In den nächsten Minuten konnte Leimen dann in einer regelrechten Aufholjagd durch Clarissa und Sandra zum 16:16 ausgleichen. Bis zum Schluss konnte sich dann keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen, sodass man am Ende mit einem 22:22 unentschieden vom Platz ging. In Anbetracht dessen, dass Leimen die erste Halbzeit und St. Leon die zweite Halbzeit des spannenden Spieles dominierte, ging das Remis letztendlich für beide Mannschaften in Ordnung. Denn wie eine alte Handballerweisheit zu sagen pflegt:
Willst du sicher zwei Punkte holen,
müssen dir 60 Minuten brennen die Sohlen.
Damit am Ende der Sieger Leimen heißt,
reicht es nicht nur, wenn man ganz fest schmeißt.
 
Für die KuSG spielten:
Katja Schneider und Jeannine Relle im Tor, Sandra Schnepf (11/1), Christine Meier, Katharina Koch, Denise Schönberger (4), Maren Krischak (3), Aline Karrer, Mareike Krieg, Selina Karl, Franziska Kaltenmaier (1), Katharina Wacker (2), Clarissa Mayer (1), Michelle Linke
Nächsten Sonntag treffen unsere KuSG Damen dann vor heimischer Kulisse auf die Damen aus Walldorf. In der Vergangenheit war auch dieses Derby immer spannend und emotional, dementsprechend freut man sich auf zahlreiche Unterstützung. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.
 
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