Männliche C Jugend qualifiziert sich für die Landesliga!

Mit guten Leistungen qualifizierte sich die männliche C Jugend verdient für die BHV Landesliga.
Los ging es in der heimischen Sportparkhalle am 28.04.2018 mit der Vorrunde. In einem Turnier mit fünf Mannschaften, Modus Jeder gegen Jeden, wollten die „Boys In Green“ mindestens Platz drei erreichen, um weiter im Rennen um die begehrten Landesligaplätze zu bleiben.

KuSG Leimen – TSG Wiesloch 12:9
Zum Auftakt wurden die Klingen mit dem „alten“ Rivalen aus Wiesloch gekreuzt. In den vergangenen Jahren behielt meist die TSG in knappen Spielen die Oberhand.
Die KuSG Sieben fand schnell ins Spiel. Schon in den Anfangsminuten zeigte sich, dass an diesem Tag die Abwehr der Hausherren ein regelrechtes Bollwerk werden würde. Immer wieder wurden die Angriffsbemühungen der TSG Wiesloch durch Ballgewinne unterbrochen. Schnelle Gegenstoßtore brachten die KuSG in der achten Spielminute mit 8:3 Toren entscheidend in Führung. Auch die Auszeit der TSG brachte unsere Jungs nicht weiter aus dem Tritt. Über den Zwischenstand 9:6 (Minute 13) wurde das Spiel bis zum Ende hin kontrolliert. Um Kräfte zu schonen, wurde kräftig durchgewechselt. Mit einem Sieg war der Turnierstart gut gelungen.
HG Oftersheim/Schwetzingen2 – KuSG Leimen 14:10
Der nächste Gegner war schon ein anderes Kaliber! Immerhin ist die HGO, neben der TGS Pforzheim und den Rhein Neckar Löwen, eines der Schwergewichte im Jugendhandball des BHV.
Entsprechend gut sind die Spieler in den roten Trikots taktisch und technisch geschult. Aber die KuSGler zeigten keine Angst vor dem großen Namen. Der Auftaktsieg gab Selbstvertrauen. Die vergangenen Jahre wurden auch bei uns Grünweißen gut genutzt. Das sahen die Fans in den ersten 10 Spielminuten. Es wurden verschiedene taktische Änderungen im Angriffspiel und in der Abwehrarbeit eingestreut. Diese kleinen Kniffe stellten die HGO immer wieder vor Probleme. Folglich führte die KuSG, nicht unverdient, in dieser Phase ständig, teilweise mit 3 Toren Vorsprung.
Dass Handball auch übertrieben hart gespielt werden kann, mussten die KuSGler dann bis zum Ende mehrfach erfahren. Die übertriebene Gangart der Oftersheimer brachte unsere Jungs völlig aus dem Tritt. Der Favorit wankte, aber er fiel nicht!
Nach Spielende galt es erstmal den Spielern zu verdeutlichen, warum verloren wurde.
KuSG Leimen – TV Mosbach 13:13
Die Pause von zwei Spielen tat gut. Jetzt war auch klar, dass das Match gegen den TV Mosbach die Entscheidung um den zweiten Platz bringen würde. Dies wussten die Gäste aber auch!
Schnell entwickelte sich ein kampfbetontes, aber stets faires Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe.
Bis zur 11. Spielminute war es ein ständiges Hin und Her. Kein Team konnte mehr als ein Tor Vorsprung erarbeiten, zu gut standen beide Defensivreihen. Leimen zeigte die bessere Spielanlage in der Offensive. Mit schönem Lauf- und Passspiel konnten die Mosbacher Riesen auseinander gespielt werden. Der TV hingegen zeigte durch Einzelaktionen, dass Handball auch ein Stückweit von den Leistungen einzelner Akteure lebt. Beide Spielsysteme brachten jedoch nicht den entscheidenden Vorteil für ein Team. Allerdings kostete die intensive Abwehrarbeit der Grünweißen unheimlich viel Kraft. So setze sich der TV vier Minuten vor Ende mit zwei Toren ab. War das Spiel für die Heimsieben gelaufen?
Mitnichten! Die „Boys In Green“ gaben sich nicht geschlagen und egalisierten in der 17. Spielminute zum 11:11, um zwei Minuten vor Ende sogar mit zwei Toren zu führen. Doch dieser Kraftakt kostete zu viele Körner. Zwei Einzelaktionen von Mosbachs bestem Spieler brachten den Ausgleich zum 13:13 Unentschieden. Letztendlich entsprach dies auch dem Spielverlauf.
JSG Sandhausen/Walldorf – KuSG Leimen 10:17
Nachdem Mosbach auch gegen die HGO kein Land sah, war klar: Ein Sieg mit sieben Toren Vorsprung bringt Platz 2 im Tabelau. Dies würde zu 99% den Einzug in die Landesliga Nord bedeuten. Doch die JSG konnte mit einem Sieg an uns vorbeiziehen. Bei einer Niederlage wäre der Traum von der Landesliga geplatzt!
Die Trainer fanden anscheinend die richtigen Worte. Die Jungs in den grünen Trikots gingen hoch motiviert, aber mit kühlem Kopf, ins Match.
Die 3-3 Abwehr spielte nochmals ihre gesamte Stärke aus. Im Angriff wurde gut zwischen Individualaktionen, Kleingruppenspiel und unserer besten Waffe, dem Pass- und Laufspiel mit sechs Angreifern, gewechselt. Egal was die JSG in der Defensive probierte, die KuSG wusste immer die richtige Antwort. Schnell wurden die Weichen auf Sieg gestellt. Bis zur siebten Minute war die Führung auf fünf Tore zum 3:8 ausgebaut. Doch das war des Guten zu viel! Spieler Schlendrian schlich aufs Feld, die JSG fand zurück ins Match. Nach 10 Minuten betrug der Vorsprung nur noch drei Tore. Auszeit! Kein Donnerwetter, sondern ruhige und klare Worte waren der Weckruf für die finalen 10 Minuten an diesem Tag. Die Jungs wussten jetzt, um was es ging.
Es wurden die letzten Reserven aktiviert. Die Gäste hatten diesem Willen nichts mehr entgegenzusetzen. Tor um Tor vergrößerten die „Boys In Green“ den Vorsprung, am Ende waren es tatsächlich die benötigten sieben Tore. Mit einem direkten Freiwurf nach Spielende bestand kurz Gefahr auf Platz drei zu rutschen. Doch die Abwehrmauer stand gut, fälschte den Ball ab. Dieser wurde zur sicheren Beute unseres Keepers.
Jubeln auf Leimener Seite! Das Tor zur Landesliga war sperrangelweit aufgestoßen!

Randnotiz:
Als einziges Team im Turnier erzielten alle eingesetzten Spieler der KuSG Leimen ihre Tore. Gegen die JSG Sandhausen/Walldorf trugen sich zehn Spieler in die Torschützenliste ein. Gegen Mosbach und Wiesloch netzten je sieben Spieler. Nur beim Match gegen die HGO waren die Treffer auf fünf Spieler verteilt.
Zwei Schiedsrichter pfiffen an diesem Tag 10 Spiele, wobei Sportkamerad Fritz aus Handschuhsheim sechsmal auf der Platte stand, da sein Kollege Gärtner an diesem Tag noch in der Kreisliga ein Herrenspiel zu leiten hatte. Auch für die Schiedsrichter war dies ein Tag mit hoher Belastung. Axel Fritz ließ es sich jedoch nicht nehmen, den Spielern, auch in hektischen Situationen, seinen Pfiff zu erklären. Diese ruhige und besonnene Art der Spielleitung muss an dieser Stelle gewürdigt werden.

Die Qualifikation zur Landesliga konnte am vergangen Samstag in trockene Tücher gebracht werden.
An diesem Tag wurden aus sechs Mannschaften, die Zweitplatzierten des vergangenen Wochenendes, zwei Teams gesucht, welche als Nachrücker in die Badenligaqualifikation kommen sollten. Mit Erreichen dieser „Endspiele“ war die Landesliga aber sicher!
Die Vorrunde bescherte uns ein Wiedersehen mit Plankstadt und der SG Vogelstang/Käfertal. Beide Teams waren in der abgelaufenen Saison in der Bezirksliga unsere Gegner gewesen.

ASG Plankstadt – Eppelheim – KuSG Leimen 14:15
Die Hausherren haben sich mittlerweile zu einer ASG mit Eppelheim gefunden, unser erster Gegner hatte die Karten also neu gemischt.
Die KuSGler kamen nur schwer ins Spiel. Den Jungs war anscheinend noch nicht ganz klar, dass heute stärkere Gegner mehr von ihnen abverlangen würden. Es fehlte hinten wie vorne die letzte Konsequenz. Die Hausherren begriffen dies sehr schnell und zogen ihr Spiel auf. Beim 2:2 nach zwei Minuten lagen die Grünweißen noch gleich, dann aber rannten diese nur noch hinterher. Nach sechs Minuten wurden wir ins Team Time Out gezwungen. Es lief überhaupt nicht gut, doch auch die Auszeit verpuffte ohne Wirkung. Die ASG machte weiter ihr Ding. Beim 14:11 nach 16 Minuten schien das Spiel verloren.
Aber jetzt erkannten die „Boys In Green“ um was es geht! Auf einmal ging es, die Abwehr stand nun, wie gefordert, gut zum Ball und machte die Räume eng. Im Angriff wurde nun im kleinen Verband, zwei maximal drei Spieler, der Torerfolg gesucht – und gefunden! Ausgleich bei Spielzeit 18:46 auf der Uhr! Auszeit Plankstadt, Leimen war nochmals in der Defensive gefordert. Der Angriffsversuch der ASG wurde abgewehrt und 28 Sekunden vor Abpfiff führte die KuSG das erste Mal in diesem Match. Der hektische Wurfversuch der Hausherren wurde sichere Beute unseres Torwartes.
Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf gut zu Gesicht gestanden, so siegte die KuSG diesmal glücklich, aber die Jungs hatten verstanden, um was es ging.
KuSG Leimen – SG Vogelstang/Käfertal 11:10
Auch das zweite Spiel war eine knappe Kiste! Diesmal lag es nicht an der Einstellung und Bereitschaft der Jungs. Diese war hervorragend!
Nein, der Gegner wollte einfach nicht aufgeben. So entwickelte sich auch hier ein Kampf auf Biegen und Brechen. Leimen legte ein Tor vor, die SG zog nach. Die KuSGler schafften es einfach nicht, sich entscheidend abzusetzen. Doch die Grünweißen hatten aus dem letzten Spiel viel gelernt. Hellwach, mit toller Moral und viel Kampfgeist wurde in diesem Match Handball gearbeitet. Da sich die Abwehrreihen nichts schenkten, beide Torhüter auch „unhaltbare“ Würfe entschärften, blieben Tore Mangelware. Immer wieder vergingen Minuten bis zum nächsten Treffer. Bezeichnend hierfür: Das Siegtor für die KuSG fiel zwei Minuten vor Spielende!
KuSG Leimen – ASG St.Leon/Reilingen/Horan 11:16
Im abschließenden Überkreuzspiel gegen die ASG St. Leon/Reilingen/Horan war dann die Luft raus. Der körperlich deutlich überlegene Gegner gewann verdient mit 16:11 Toren, um am kommenden Wochenende in der Nachqualifikation zur Badenliga anzutreten.

Wir haben unser Ziel erreicht! Die KuSG startet in der Runde 2018/19 in der Landesliga!

Allen Spielern sei mit auf den Weg gegeben, wir haben ein Ziel erreicht, das habt ihr toll gemacht. Glückwunsch!
Aber am Ende von unserem Weg sind wir noch lange nicht angekommen. Es geht immer weiter, immer weiter!

Für die KuSG am 28.04 und 05.05.2018 erfolgreich am Ball:

Tor: Alexander; Feld: Maris, Luca, Christian, Nils, Tom, Mika, Jonas, Jurij, Eric, Dominik,
Felix, Philipp und Amir

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