Herren 2 nahezu chancenlos in Wieblingen

TSV Wieblingen III – KuSG Leimen II      30:19 (11:7)

Eine ersatzgeschwächte Leimener Mannschaft konnte am vergangenen Sonntag zu früher Stunde starken Wieblingern in kaum einer Phase des Spiels das Wasser reichen. Die offensiv schwache erste und die defensiv schwache zweite Halbzeit führten unter dem Strich zu einer deutlichen Niederlage.

Mit nur sieben Feldspielern, also nur einer Auswechseloption auf der Bank, reiste die zweite Mannschaft der KuSG am Sonntagmorgen zum Spiel in Wieblingen, das schon um 11:00 Uhr begann. Warum ein Erwachsenenspiel so früh beginnt, wissen vermutlich nur die Gastgeber selbst. Doch an der Uhrzeit lag es an diesem Tag eher weniger, dass die Leimener kaum zu ihrem eigentlichen Spiel fanden. In den ersten Minuten konnte sie zwar noch mithalten und das Spiel bei 4:4 ausgeglichen halten, danach musste sie aber immer weiter abreißen lassen. Nach 12 Minuten stand es 8:4 für die Hausherren. Danach funktionierte bis zur Halbzeitpause wenigstens die Abwehrarbeit gepaart mit einer guten Torhüterleistung, sodass man nur noch drei Tore in den verbleibenden 18 Minuten des ersten Abschnitts kassierte, der Angriff war jedoch mehr als harmlos und brachte selbst auch nur drei Treffer zustande. Bei 11:7 für Wieblingen ertönte dann die sehr gewöhnungsbedürftige Pausensirene in der Halle. Trotz eher schwacher Leistung war hier zu diesem Zeitpunkt noch nichts verloren, auch wenn sich schon während der ersten 30 Minuten die fehlenden Wechseloptionen bemerkbar machten und der ein oder andere Spieler Probleme mit der Ausdauer hatte.

Zum Glück konnten alle Spieler ohne Tinnitus in die zweite Halbzeit starten. Viel hatte man sich vorgenommen, doch das wurde schnell zunichte gemacht. Innerhalb von sechs Minuten schraubte der TSV die Führung auf 16:7 hoch und hatte das Spiel damit im Grunde vorentschieden. Die Leimener Mannschaft fing sich etwas und konnte zumindest die restliche Spielzeit einigermaßen ausgeglichen gestalten und sogar noch mal ein wenig verkürzen. So stand es nach knapp 43 Minuten 19:12. Das war aber nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass bei der Heimmannschaft nun vermehrt Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz kamen, die in der Abwehr nicht so konsequent zu Werke gingen. Wirklich eng wurde es dennoch nicht mehr. Das größte Problem für die Gäste war die sehr defensive Herangehensweise in der Wieblinger Abwehr. Diese verharrte vehement in der 6:0-Formation und die Leimener, die im Normalfall eher über die spielerische Komponente ins Spiel kommen, fanden dagegen absolut kein Mittel. Gefahr aus dem Rückraum zu erzeugen ist schon länger ein Manko der Mannschaft. Dazu stand die eigene Abwehr in Halbzeit zwei bei weitem nicht mehr so sattelfest wie noch über weite Strecken der ersten Halbzeit, wodurch der TSV zu vielen einfachen Toren durch die Mitte und den Kreis kam. Sechs Minuten vor Schlus erzielte die KuSG ihr letztes Tor in dieser Partie zum 26:19. Zu dem Zeitpunkt hatte sie sich ihrem Schicksal schon ergeben und konnte auch nicht verhindern, dass das Endergebnis noch unschöner wurde. Am Ende reichte den Gastgebern eine ordentliche, aber keinesfalls überragende Leistung zu einem ungefährdeten 30:19-Sieg.

In der Tabelle hat unsere Zweite damit nun je 2 Punkte Rückstand auf Dielheim und Wieblingen und deren 4 auf Malschenberg. Außerdem verschlechterte sich natürlich das Torverhältnis drastisch. Im nächsten Spiel wartet die nächste schwere Aufgabe, wenn der Tabellenführer Eppelheim am 18.3. um 14:30 in der Sportparkhalle zu Gast ist.

Für die KuSG spielten in Wieblingen:

Söncke Klinkenborg, Stefan Ruhnau (beide Tor), Jan Klinkenborg (4) , Felix Rensch (4), Christopher Barron (5/1), Matthias Müller (3), Steven Walla (2), Martin Strobach, Dennis Anselmann (1), Trainer: Markus Nelhübel

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