Herren 1: Das bessere Team soll gewinnen

KuSG Leimen – TSV Rot 2 32:36 (17:17)

Auch wenn sich der Beginn des Jahres für viele Sportler mit dem altbekannten und wiederkehrenden Kampf gegen die konditionellen Spätfolgen von Weihnachtsgans und Winterpause verbunden sieht, so kam es entgegen dieser, am vergangenen Samstag in der Sportparkhalle in Leimen, bereits zum Showdown zweier potentieller Aufstiegskandidaten der Ersten Kreisliga Heidelberg.
Hierbei begrüßte die KuSG Leimen den Tabellenersten und musste nach emotionsgeladenen und körperbetonten sechzig Minuten letztlich doch gegen einen aktionsschnelleren und spielerisch stark aufgestellten TSV Rot 2 zurückstecken.

Dass dieses Spiel vor allem den Leimener Herren sehr viel abverlangen würde, zeigte sich bereits in den ersten Minuten der regulären Spielzeit, in denen die KuSG`ler augenscheinlich durch das schnelle Angriffsspiel des TSV überrascht wurden und zurückfielen (0:2).
Obwohl man versuchte sein phasenweise doch sehr lethargisches Rückzugsverhalten abzulegen und sich an das Tempo seines Gegners anzupassen, stand ziemlich schnell fest, dass dies zugunsten eines personell stark besetzten TSV Rot 2 ausfallen würde. Dennoch gelang es den Herren der KuSG bis zur sechsten Minute rein punktuell mit dem TSV gleichzuziehen (6:6). Das Spiel gestaltete sich ab diesem Zeitpunkt als ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams, der sich in seiner Härte vor allem in den zahlreich vergebenen Zeitstrafen widerspiegelte und so bis zum Ende der ersten Halbzeit auch in einer Pattsituation enden musste (17:17).

Mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit gelang es den KuSG`lern sich nun erstmals vom TSV zu lösen und im eigenen bevorzugten Positionsspiel seine Stärken auszuspielen (22:19). Auch wenn die gewonnene Führung Grund zur Hoffnung gab, so konnte sie von der KuSG doch nicht behauptet werden und ging nach weiteren sieben Minuten, hauptsächlich bedingt durch das eigene passive Abwehrverhalten, wieder an den TSV Rot über (24:25). Obwohl sich die Partie auch weiterhin relativ umkämpft sah, wurde sie von diesem Zeitpunkt an doch durch den TSV kontrolliert, der das Spiel durch seine gut besetzte Bank auch weiterhin mit hohem Tempo gestaltete und einer so mittlerweile ausgelaugten Leimener Mannschaft keine Chance mehr zum Aufholen gab.

Schlussendlich ging der Sieg an diesem Abend somit an das bessere Team, wobei dies nicht zuletzt auch einer schwachen Leimener Abwehrleistung zu verschulden ist, die auch vom eigenen Torhüter nicht mehr kompensiert werden konnte.

Es spielten für die KuSG:
Michael Zirm, Matthäus Armer, Nils Speicher (alle Tor), Michael Kempf (11), Philipp Stugge (5), Matthias Hambrecht (3), Lukas Reichert (2), Phil Nitze (7), Andrej Viktorov (2), Patrick Koch, Ömer Tanriverdi (2), Marcel Bernickel, Steven Walla
Trainer: Karlheinz Kempf, Hendrik Riehm

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