Herren 1: Bittere Heimniederlage gegen den Spitzenreiter (27:33)
Nach den ersten Erkenntnissen der noch jungen Saison galt es beim ersten Heimspiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer HB Ludwigsburg, vor heimischem Publikum alles in die Wagschale zu werfen und sich für den großen Aufwand zu belohnen. Der Fokus lag dabei vor allem auf einer kompakten Abwehr und viel Tempo im Umschaltspiel.
Der Start in die Partie verlief absolut vielversprechend. Wir sind auf Augenhöhe in das Spiel gestartet und konnten den Gästen von Beginn an Paroli bieten. Mit viel Einsatz und einer stabilen Defensive erarbeiteten wir uns Vorteile, sodass es in der 19. Minute verdient 11:10 für uns stand. Doch leider zeigte sich die Klasse des bisher ungeschlagenen Gegners: Sich häufende technische Fehler und unnötige Zeitstrafen brachten uns in der Schlussphase der ersten Hälfte aus dem Konzept. Dies nutzten die Gäste gnadenlos aus, sodass wir den Anschluss verloren und mit einem Spielstand von 12:18 den Weg in die Kabine antreten mussten.
Trotz des Rückstands ließen wir die Köpfe nicht hängen und warfen in der zweite Halbzeit noch einmal alles nach vorne. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und hart erarbeitete Treffer konnten wir uns zwar noch einmal auf 3 Tore herankämpfen, doch der Rückstand erwies sich als zu groß und die Gäste ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand eine 27:33-Niederlage auf der Anzeigetafel, die vom Endergebnis her vielleicht etwas zu hoch ausfällt.
Nun gilt es, nach vorne zu blicken und die positiven Phasen – insbesondere die starke erste Hälfte bis zur 19. Minute – mit in die kommenden Aufgaben zu nehmen. Das Spiel hat deutlich gezeigt, dass wir mit den Top-Teams der Liga mithalten können, wenn wir über die gesamte Spielzeit unsere Fehler minimieren.
Es spielten: Daniel Weigel(8/2), Silas Seebacher (4), Tobias Krambs (3), Sebastian Gipp (2), Maurice Pale (2), Nicolas Kammler (2), Luka Letunic (2), Phillip Hambrecht (2), Christian Heck (1), Sebastian Mohr (1), Marc Winterbauer, Jurij Viktorov, Ömer Tanriverdi, David Kuhn, Mark Hornstein
Offizielle: Marcus Hack, Alexander Kammler, Stephan Sottile, Jörn Müller























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