Damen: Am Ende reichte es leider doch nicht

SG Stutensee / Weingarten – KuSG Leimen 29:25 (17:10)

Am späten Samstagabend waren die Leimener Damen zu Gast bei der SG Stutensee / Weingarten. Obwohl die Tabellenposition der beiden Mannschaften ein eher einseitiges Spiel versprach, wollte man von Leimener Seite an den Sieg der vergangenen Woche anschließen, um die Aufholjagd wichtiger Punkte weiterzuführen. In der ersten Halbzeit jedoch dominierte die Heimmannschaft die Partie, denn die KuSG Damen konnten sich leider wie so oft nicht für ihre starke Abwehr vorne im Angriff belohnen (10:5 nach knapp 20 Minuten). Nichtsdestotrotz konnte man das ein oder andere Mal zum Erfolg kommen und ging letzten Endes mit einem 17:10 Rückstand in die Kabine. Nach einer eindeutigen Ansprache der Trainer in der Halbzeitpause war das Ziel der zweiten Halbzeit klar: den Kopf nicht hängen lassen, sich selbst motivieren und vorne die Chancen verwerten! So ging man hochmotiviert wieder aufs Feld. Nach erneutem anfänglichem Schwächeanfall drehten die Leimener Damen endlich auf und konnten durch eine deutlich wachere Katja Schneider im Tor und ein schnelles Konterspiel nach vorne einfache Tore erzielen. Auch die Motivation auf dem Spielfeld und Stimmung auf der stark dezimierten Bank steigerte sich von Tor zu Tor. So schafften es die KuSG Damen, sich auf 3 Tore heranzukämpfen. Obwohl man gegen Ende der zweiten Halbzeit sich von einer deutlich besseren Seite präsentierte, fehlte traurigerweise am Ende noch mehr Zeit, um sich für den Kampfgeist mit dem ein oder anderen Punkt zu belohnen. Denn leider geht eine Halbzeit nur 30 Minuten.

Im Endeffekt ging man zwar als Verlierer vom Feld, dennoch gilt es für die nächsten Spiele, den eigenen Willen, das eigene Können und die Motivation schon von Beginn an abzurufen, um nicht ein weiteres Mal auf eine Aufholjagd angewiesen zu sein. Ebenso bleibt zu hoffen, dass alle Invaliden schnellstmöglich wieder zum Mannschaftsgeschehen zurückfinden.

Es spielten für die KuSG:

Katja Schneider (Tor), Katharina Koch, Kortine Kleinheinz (6/2), Friederike Schön (1), Celine Stegmüller (2), Maren Krischak (5), Aline Karrer (7), Katharina Wacker (3/2) und Karolin Voss (1)

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